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Crashkurs Kommune 5

von Wenke Christoph und Patrick Pritscha

Wie sieht eine soziale Entwicklung in den Kommunen aus und wie lassen sich konkrete politische Instrumente für die Schaffung lebenswerter Kommunen einsetzen?

Hinter Schlagworten wie “Nachhaltigkeit”, “Sozial-ökologischer Umbau” oder “Zukunftsfähigkeit” verbergen sich grundsätzliche Fragen der zukünftigen Entwicklung von Gemeinden, mit denen auch linke KommunalpolitikerInnen immer wieder konfrontiert sind.

Wie sie angegangen werden, hängt auch davon ab, ob die Gemeinde eine Stadt oder eine ländliche Region ist, und ob es sich um ein “Wachstums”- oder ein “Schrumpfungs”gebiet handelt.

Die Lebensbedingungen in den Kommunen werden geprägt durch
– soziale und wirtschaftliche Fragen,
– die praktische Regional- und Stadtentwicklung,
– und durch die Rahmenbedingungen auf EU-Ebene sowie die spezifischen Vorgaben von Bund, Ländern und Kommunen.

Insofern sind Instrumente wie Baurecht, Ortsentwicklungskonzeptionen oder Mietenpolitik wichtig, denn sie können durchaus zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen eingesetzt werden. Dafür aber müssen die Akteure sie kennen und zu deuten wissen.

Die AutorInnen gewähren einen Einblick in die kommunale Entwicklungspolitik in Stadt und Land, neben grundsätzlichen Aspekten werden aktuelle Tendenzen aufgegriffen, rechtliche Rahmenbedingungen vorgestellt und Möglichkeiten linker Kommunalpolitik aufgezeigt. Und sie wollen Mut machen, auch an die bestehenden Grenzen heranzugehen und – wo erforderlich – deutlich zu machen, wo über diese hinausgegangen werden müsste, um eine nachhaltige Entwicklung im Interesse der BürgerInnen zu ermöglichen.

Leseprobe als pdf-Datei

Bestellbar beim VSA-Verlag

Hamburg hat gewählt

und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg sowie die Kommunalakademie der RLS bieten für neugewählte Bezirksvertreter_innen folgendes Einführungsseminar an:
Einführung in kommunalpolitisches Handeln

Kommunalpolitisch Engagierte in Hamburg, aber auch Bezirksabgeordnete und Bürgerinnen und Bürger in Ausschüssen, stehen oftmals vor der Frage: Wie arbeite ich kommunalpolitisch effektiv, ohne mich in der Fülle von Anforderungen aus der Verwaltung, den parteilichen Zusammenhängen, den Medien und der Öffentlichkeit vor Ort zu verlieren? Genau bei diesen Schwierigkeiten und Zielkonflikten setzt das Praxisseminar an und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf.

Im Seminar werden von der Seminarleitung Inputs von Grundlagen, Rechten und Werkzeugen gegeben; Herausarbeitung von Kriterien und Themen von und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern; Konkrete Beispiele zur Entwicklung und Präsentation als Gruppenarbeiten; „Rollenspiele“ und Kurzpräsentationen durch die Teilnehmenden.

Gerhard Behrens, Verwaltungsbeamter u. ehemaliger langjähriger Bezirkspolitiker, Hamburg

Sa. / So.
19. / 20.03.11 je 10:00 – 17:00 Uhr

Hamburger Frauenbibliothek
Grindelallee 43

Anmeldung erforderlich bis 16.03.11!

Teilnahmebeitrag 10 € / ermäßigt 5€

FRAUENSOMMERAKADEMIE 2011

Handlungsstrategien von Frauen in (politischen) Organisationen
4. bis 7. August 2011

Die Frauensommerakademie möchte politisch aktiven und interessierten Frauen aus Parteien, Gewerkschaften, Studierendenverbänden, Fraueninitiativen und sozialen Bewegungen die Möglichkeit zum  Austausch geben, zu gemeinsamem Diskutieren und Lernen. Schwerpunkt  der diesjährigen Frauensommerakademie bilden Handlungsstrategien von Frauen in (politischen) Organisationen, die sich zwischen Differenz, Assimilation und Vernetzung bewegen dürften. Die Veranstaltung fragt sowohl nach individuellen Handlungsstrategien als auch nach feministischen Theorien und den sich darauf ergebenden Konsequenzen für alltägliches Handeln sowie nach gesellschaftlichen Utopien.

Die Frauensommerakademie wird veranstaltet von der Rosa Luxemburg Stiftung und den Landesstiftungen Baden-Württemberg, Kurt-Eisner-Verein Bayern, Thüringen sowie Niedersachsen.

Wir freuen uns auf eine produktive, und abwechslungsreiche Frauensommerakademie.

Programm als pdf-Datei

oder hier online… Weiterlesen …

BILINGUALE POLITISCHE BILDUNGSANGEBOTE IN HESSEN – HESSEN’DE İKİ DİLLİ POLİTİK EĞİTİM ÇALIŞMALARI

In 2011 wird die Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen erstmalig bilinguale politische Bildungsangebote in Türkisch und Deutsch in ihr Programm aufnehmen.

Hessen Rosa Luxemburg Vakfı 2011’de çalışma programına ilk kez Türkçe ve Almanca olmak üzere iki dilli politik eğitim çalışmalarını aldı.

Newsletter

TAGESSEMINAR / GÜNLÜK SEMINER
KOMMUNALWAHLEN IN HESSEN/ EYALETİNDE YEREL SEÇİMLER

SAMSTAG / CUMARTESI, 12.02.2011, 11:00 – 18:00, ORT: / YER: TÜRKISCHES VOLKSHAUS FRANKFURT E.V., WERRASTR.29, 60486, FRANKFURT/M.

SAMSTAG / CUMARTESI: 26.02.2011, 11:00 – 18:00, ORT: / YER: CAFÉ BUCH-OASE, GERMANIASTR. 14, 34119 KASSEL

TEIL I / I. BÖLÜM
• Das politische System in Deutschland / Almanya’nın siyasî
sistemi
• Wie funktioniert eine Kommune? / Yerel yönetimler nasıl çalışır?
• Kommunalwahlsystem in Hessen / Hessen eyaleti yerel seçim
sistemi
• Partizipationsmöglichkeiten für MigrantInnen / Göçmenler için
katılım olanakları
MITTAGSESSEN / ÖĞLE YEMEĞİ: 13:00 – 14:00
TEIL II / II. BÖLÜM
• Kommunalwahlprogramm der Parteien im Überblick / Partilerin
yerel seçim programlarına bir bakış
• Volksabstimmung über die Verankerung einer Schuldenbremse
in die hessische Verfassung: Schuldenreduzierung oder
Sozialdemontage? / Hessen eyalet anayasasına borçlanmayı
engelleyen bir madde yerleştirilmesi için yapılacak olan halk
oylaması: Borçların azaltılması mı, sosyal demontaj mı?

13. und 14. Mai 2011 in Berlin

Eine Veranstaltung des Gesprächkreises “Ländlicher Raum” der RLS und ERCA

Programm als pdf-Datei

Aus der Ankündigung:

“Dörfer in Aktion

Die Kraft der dörflichen Gemeinschaften und der Dorfbewegungen
Ziel der Konferenz ist,
– Erfahrungen der praktischen Dorfentwicklung anhand aktueller Themen und guter Beispiele auszutauschen;
– die Rolle von Dorfbewegungen, die in 23 europäischen Ländern wirken, in der Bundesrepublik bekannter zu machen und zu diskutieren, wie deren Erfahrungen in Deutschland genutzt werden können.
Wie können Dörfer, auch wenn sie Teil einer größeren Gemeinde sind, ihre lokale Identität erhalten? Wie können dörfliche Gemeinschaften die Geschicke ihres Dorfes demokratisch selbst planen?
Welche Potenziale haben Dörfer, durch bürgerschaftliches Engagement die örtliche Lebensqualität zu verbessern? Wie können Dorfakteure ihre Kräfte bündeln, um dem demografischen Wandel aktiv zu begegnen? Wie kann die Beziehung von Dorf und Gemeinde optimal gestaltet werden? Diese und andere Themen sollen anhand eigener und internationaler Erfahrungen diskutiert werden.”

Ein Leitfaden

Das neue Heft aus der Publikationsreihe des Kommunalpolitischen Forums Sachsen geht die unterschiedlichsten Aspekten von Bürger_innenbeteiligung auf der kommunalen Ebene ein. Grundlegende Fragen wie das Spannnungsfeld zwischen Kommunalpolitiker_innen und den Menschen in der Kommune werden analysiert und die sich verändernden Bedingungen für die Wahrnehmung von Politik werden dargestellt.

Darüber hinaus stellt der Autor Patrick Pritscha Bürger_innenbeteiligung als Alternative bzw. Ergänzung der bisherigen Politikgestaltung dar und zeigt die schillernden Vielfalt von Modellen der Beteiligung auf – nur ein paar Stichworte: Bürgerforen, Planungszellen, Mediationsverfahren, Bürgerversammlungen, Bürgerbefragungen, Beiräte, Beschwerdemanagement etc.

Das Heft kann über das Kommunalpolitische Forum Sachsen oder über den Buchhandel bestellt werden.

“Zur Bürgerbeteiligung in der kommunalen Politik – Ein Leitfaden”

Herausgeber: Kommunalpolitisches Forum Sachsen e.V.

Autor: Patrick Pritscha

ISBN: 978-3-89819-346-7

Workshop des Kommunalpolitischen Forums (Berlin) und der Hermann-Henselmann-Stiftung

Am 29. November 2010, 17 bis 21 Uhr im Otto-Suhr-Saal im Neuen Stadthaus, Parochialstraße 3, 10179 Berlin
Eintritt: 5 EUR / ermäßigt 2,50 EUR
Wegen begrenzter Platzanzahl wird um Anmeldung gebeten.
Zum Flyer und Programm (pdf)

Bürgerhaushalt für Worms?

Eine Fachtagung der Jenny Marx Gesellschaft. Rosa Luxemburg Stiftung in Rheinland-Pfalz und der Fraktion DIE LINKE im Wormser Stadtrat.

“Die Jenny Marx Gesellschaft. Rosa Luxemburg Stiftung in Rheinland-Pfalz und die Fraktion DIE LINKE im Wormser Stadtrat wollen auf der Fachtagung das Für und Wider verschiedener Bürgerhaushaltsmodelle thematisieren und diskutieren. Dies soll vor dem Hintergrund der politischen Diskussion rund um das Thema Bürgerhaushalt in Worms geschehen.”

Am 20. November 2010 von 10 bis 17 Uhr im Rathaus in Worms
Mit Christina Emmrich, Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Lichtenberg, u. a.

Mehr Informationen auf der Seite der RLS

MetroPole

AUTONOMIE, PREKARITÄT UND GESCHLECHTERVERHÄLTNISSE IN EUROPÄISCHEN GROSSSTÄDTEN

Eine Veranstaltungsreihe in Hamburg

“„Recht auf Stadt“ – ja, aber wie und für wen? Angesichts der gleichnamigen Bewegung sowie der aktuellen Proteste gegen die Zumutungen der Haushaltssanierung werden wir uns in dieser Veranstaltungsreihe mit Fragen befassen, die in der stadtpolitischen Bewegung der Bundesrepublik bislang kaum diskutiert und artikuliert worden sind. Inwiefern wird die Dynamik dieser Bewegung durch die Prekarisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse bestimmt? Was bedeuten Geschlechterverhältnisse im Kampf um den öffentlichen Raum? Wer spricht in der „Bewegung“ und in welchen Sprachen? Was kann „Aktivismus“ in Zeiten der „Aktivierung“ sein? Welche politischen und / oder kulturellen Strategien helfen uns im Kampf für ein „Recht auf Stadt“? Was bedeutet in diesem Zusammenhang „Autonomie“ und wie kann sie entwickelt und verteidigt werden?”

Alle Veranstaltungen mit ausführlicher Beschreibung im Flyer (pdf – 1,6 MB)

Die Reihe beginnt mit der Veranstaltung

“Die Autonomie und ihre Grenzen. Soziale Zentren in Kopenhagen und Hamburg”

am 25. November 2010, 20 Uhr im Gängeviertel in Hamburg.

Diese Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg, des Projekts „Prekarisierung und kollektive Organisierung“ beim Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung, sowie der Initiative „Komm in die Gänge“. Insoweit sie im Gängeviertel stattfindet, ist die Weiterführung der Diskussionsreihe zur Stadtpolitik und Stadtentwicklung, die die Initiative organisiert.

„Leben in Stuttgart“

Veranstaltung zu Stuttgart 21 am 5. November 2010 in Frankfurt am Main

Mit Gangolf Stocker, Stuttgarter Stadtrat (Parteifreies Bündnis Stuttgart Ökologisch Sozial SÖS) und Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 sowie Angelika Wahl (Initiative Ratschlag Campus Bockenheim), N.N. (Initiative Frankfurt 22), Friedhelm Ardelt-Theek (Aktionsbündnis Unmenschliche Autobahn AUA) und Jörg Prelle (Mainopolis – RLS-Hessen)

Flyer (pdf)

Veranstaltungsankündigung auf der Seite der RLS Hessen

5. November 2010, 19 Uhr im Ökohaus, Kasseler Str. 1, Frankfurt am Main

Eine Veranstaltung der RLS Hessen in der Reihe “Mainopolis”

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